Farmen aus Nicaragua

 

Farm: Los Pinos
Höhe: 1400 - 1800 Meter
Region: Matagalpa, Jinotega, Nicaragua
Sorten: Caturra, Catuai
Aufbereitung: Gewaschen 

Geschmacksprofil: Caramel, Wacholder und Zitrusfrüchte, gut balancierter Geschmack. Unsere Empfehlung für einen Espresso. 

Von den 60 Hektar der Finca Los Pinos, wird Kaffee auf 40 Hektar im Gebiet des Salva Negra Reservats kultiviert. Aufgrund der besonderen geographischen und klimatischen Bedingungen ist der Kaffee aus diesem Gebiet einzigartig. Die Kaffeebäume werden durch einen kleinen Gebirgsfluss bewässert, der entlang der Finca verläuft. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt bei etwa 1500 mm. Dank des reinigenden Flusses strotzen die Kaffeebäume strotzen nur so vor Gesundheit. Der gesamte Prozess der Kaffeeverarbeitung erfolgt in einer ökologisch sauberen Umgebung, ohne die Verwendung von Elektrizität oder Treibstoff. 

Das Reservat zieht Tausende von exotischen Vögeln an - von Kolibris bis Papageien. Damit wird Leben auf die Farm gebracht. 

Los Pinos wurde im 19. Jahrhundert von deutschen Aussiedlern gegründet, Später kaufte eine nicaraguanische Familie Corralez die Finca. Auf der Finca werden all jene Traditionen des Kaffeeanbaus gepflegt und weitergeführt, die eigentlich bei modernen Bauern während der Industrialisierung verloren gegangen sind. 

Farm: San Pablo
Höhe: 1500 - 1700 Meter
Region: Matagalpa, Jinotega, Nicaragua
Sorten: Maracaturra
Aufbereitung: Naturra, organic 

Geschmacksprofil: Erdbeere, mit einem Hauch von Sahne. 

Finca San Pablo, ist eine echte Perle in den Gebirgen Jinotegas. Und zur Perle wurde sie durch den Eigentürmer- Byron Corralez, der sein ganzes Leben dem Kaffeanbau gewidmet hat und ein ausgesprochener Gegner von chemischen Düngemitteln ist. Vor allem ist er der erste Bauer in Nicaragua, der die biologisch-dynamische Methode des Anbaus von Kaffee beherrscht. Das Prinzip besteht darin, eine Balance zwischen den Kaffeebäumen, Tieren (Kühe und Ziegen) und den wilden Orangen und Bananen zu finden. Pflanzen und Tiere existieren nebeneinander –  sie wachsen, leben und schützen sich gegenseitig vor der großen Hitze und Feuchtigkeit. 

Byron hat bewiesen, dass der Anbau von Kaffee ohne Verwendung von Chemikalien und Düngemittel möglich ist, denn diese erschöpfen und verunreinigen den Boden.

Ein weiteres Merkmal Byrons ist sein Engagement für die natürliche Methode der Trocknung von Rohkaffebohnen: Wenn die Pulpe während des Trocknens all ihren Geschmack und ihr Aroma an die Bohne abgibt.

 

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